Trainingsraumkonzept

Die Ziele des Trainingsraumkonzepts

Herstellung einer möglichst störungsfreien und entspannten Lernatmosphäre für alle lernbereiten Schülerinnen und Schüler.

Individuelle Unterstützung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die ihr Arbeits- und Sozialverhalten weiterentwickeln müssen.

Entlastung der unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer durch Übernahme der Konfliktbearbeitung im Trainingsraum.

Die Lehrkräfte im Unterricht reagieren auf Unterrichtsstörungen mit den vorgegebenen Fragen.

  • Was machst du?
  • Wie lautet die Regel?
  • Was geschieht, wenn du gegen die Regel verstößt?
  • Wofür entscheidest du dich?
  • Wenn du wieder störst, was passiert dann?

Dem Schüler/der Schülerin wird bei der ersten Unterrichtsstörung die Entscheidung überlassen, ob er/sie weiterhin am Unterricht teilnimmt oder in den Trainingsraum geht. Bei der zweiten Unterrichtsstörung geht der Schüler/ die Schülerin auf jeden Fall in den Trainingsraum. Auf einem Laufzettel  wird vermerkt, um welche Art der Unterrichtsstörung es sich handelt, damit der Kollege/ die Kollegin im Trainingsraum weiß, worum es geht. Im Trainingsraum wird dann ein Gespräch mit dem Schüler/der Schülerin z.B. über die Gründe der Unterrichtsstörung geführt.

Im Anschluss daran erarbeitet die Schülerin/ der Schüler einen Plan, in dem Ziele festgelegt werden, die eine positive Verhaltensänderung bewirken. Es sollen alternative Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Schülerin/der Schüler bleibt bis zum Ende des Unterrichtsblocks im Trainingsraum.

Dieser Plan wird der Lehrkraft vorgelegt, bei der sich die Unterrichtsstörung ereignet hat. Die Lehrkraft kann dem Plan zustimmen oder ihn ablehnen. Im Falle einer Ablehnung muss der Plan überarbeitet werden.

Die Anzahl der Trainingsraumbesuche wird bei jedem Schüler/jeder Schülerin dokumentiert.

Es erfolgen dann Maßnahmen nach den Sanktionsstufen.

 

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